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Ernährung (Pflege)
„Man lebt nicht, um zu essen, sondern man isst, um zu leben“ (Sokrates, griech. Philosoph , 470 n. Chr. - 399 v. Chr.)

Essen und Trinken ist ein Grundbedürfnis des Menschen und spielt eine große Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden jedes Einzelnen. Zudem erfüllen gemeinsame Mahlzeiten soziale und kulturelle Funktionen und bieten die Möglichkeit zu Geselligkeit und Strukturierung des Tages.

Im Alter sind der Appetit und das Durstempfinden häufig gemindert. Zudem beeinträchtigen Medikamentennebenwirkungen, Kau- und Schluckbeschwerden sowie Veränderungen des Geruchs- und Geschmackssinns den Appetit und vermindern die Freude an Essen und Trinken zusätzlich. In der stationären Pflegeeinrichtung können diese Veränderungen eine große Herausforderung sein. Sowohl die Vermeidung von Mangelernährung durch bedürfnis- und bedarfsgerechte Ernährung, eine angemessene Unterstützung der Bewohner bei der Nahrungsaufnahme sowie die Berücksichtigung von Gesundheitssituationen, Ernährungsgewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen sind zu gewährleisten.

Die Vermeidung von Fehl- und Mangelernährung ist eine multiprofessionelle Aufgabe und bedarf der Sensibilisierung aller Beteiligten.