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Psychosoziale Gesundheit

Laut WHO umfasst psychosoziale Gesundheit das persönliche Wohlbefinden, Zufriedenheit, Selbstbewusstsein sowie die Fähigkeit zu zwischenmenschlichen Beziehungen. Psychisch gesund ist, wer seine Fähigkeiten ausschöpfen, Belastungen bewältigen und am Leben in der Gemeinschaft teilhaben kann.

Die Stärkung der psychosozialen Gesundheit ist in stationären Pflegeeinrichtungen eine wichtige Herausforderung. Ihr Erhalt erfordert mehr als die pflegerische Grundversorgung, da verschiedene Faktoren zusammenspielen müssen.

Psychosoziale Gesundheit bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern vor allem eine positive Lebenszufriedenheit. Dabei ist die Selbsteinschätzung der Bewohner besonders wichtig. Ziel ist es, sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Fähigkeiten zu erhalten und zu entfalten.

Gleichzeitig können strukturelle Bedingungen in Einrichtungen – wie Isolation, Schlafstörungen oder eingeschränkte Aktivitäten – die psychosoziale Gesundheit beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, solche Belastungen zu erkennen und gezielt auszugleichen.

Maßnahmen wie soziale Teilhabe und Gruppenangebote können das Wohlbefinden stärken und sich positiv auf die psychosoziale Gesundheit auswirken.